Museen zwischen Qualität und Relevanz

Denkschrift zur Lage der Museen

IfM Band 30

Hrsg. Bernhard Graf und Volker Rodekamp

Die Entwicklung der deutschen Museen in den letzten 40 Jahren ist eine Erfolgsgeschichte: Neubauten und -gründungen sorgen ebenso wie Großausstellungen und Besucherrekorde für eine enorme Aufmerksamkeit in den Medien und der Öffentlichkeit. 

Über 40 Museumsexperten beschreiben aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Potenziale, die Vielfalt und die gesellschaftliche Relevanz der Museen und ihrer vielschichtigen Aufgabenbereiche. Was und warum sammelt das jeweilige Museum und was darf ein Museum heute überhaupt sammeln? Was heißt bewahren heute und warum kann ein Museum ohne Forschung auf Dauer nicht erfolgreich sein?  Das sind nur einige der fragestellungen, denen sich die Autorinnen und Autoren widmen. Es geht dabei nicht darum, einen geschlossenen Museumsbegriff zu definieren, sondern vor allem um eine Standortbestimmung und darum, Perspektiven aufzuzeigen. Profilschärfung und Eigensteuerung der Museen sind ebenso wesentliche Ziele wie Vorschläge für die Qualitätssicherung und -steigerung ihrer Arbeit. 

Diese Denkschrift richtet sich sowohl an die eigene Zunft als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Sie will die gesellschaftlichen und politischen Verantwortungsträger an ihre Verpflichtung erinnern, die Spielräume der Museen nicht nur zu erhalten, sondern sie dahingehend zu erweitern, dass diese ihrem gesellschaftlichen Auftrag in der immer komplexer werdenden Welt dauerhaft gerecht werden können.

431 Seiten
Format 17x24 cm
Broschur € 38,- 
ISBN 978-3-940939-22-7