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Andreas
Grote nimmt den Leser gleichsam bei der Hand, um ihm in unterhaltsamer
Form landschaftliche, geschichtliche und volkstümliche Aspekte von
Denkmälern, Menschen und Sprache von Florenz und seiner näheren
Umgebung näher zu bringen.
Dabei wird nicht, wie in den üblichen Reiseführern üblich,
in trockenen Aufzählungen eine wie immer geartete Vollständigkeit
angestrebt, vielmehr möchte der Autor seine eigenen Erfahrungen und
Erinnerungen vermitteln, die er in jahrzehntelangem Umgang mit Land und Leuten hat sammeln können.
Es handelt sich bei dem nun
in neuer Form wieder vorliegenden Werk also nicht um einen der üblichen
Reiseführer, sondern um ein Lesebuch, mit dessen Hilfe man sich in dieser historisch
so faszinierenden Stadt nicht
allein besser zurecht finden kann, sondern sich zum Beispiel auch dann,
wenn man der italienischen Sprache nicht mächtig ist, einen Begriff von
dem Charakter und der Denkweise der Toskaner machen und viel über die
historischen Hintergründe dessen erfahren kann, was man gerade gesehen
hat oder sehen wird, wenn man eine Reise in diese zentrale Gegend
Italiens plant, durchführt oder noch einmal Revue passieren lassen
will. Der Autor beschränkt seinen Stoff zwar auf die Zeit von der
Stadtgründung im 1. Jahrhundert v. Chr. bis etwa zum Jahr 1600, dennoch
faszinieren einzelne Episoden, die Schilderung einzelner Persönlichkeiten,
besonders aus der berühmten Familien der Medici und anderer, und der
gelegentliche Blick in die nähere und weitere Umgebung unserer Stadt
und gibt Anregungen für eigene Wanderungen und Entdeckungen. –
Der
Autor hat zahlreiche eigene Photographien beigesteuert, welche in über
fünf Jahrzehnten entstanden sind. |