Sächsischer Serpentin

Band 1 der Reihe
Kunst und Handwerk 
der Kunstsammlungen  zu Weimar

Gert - Dieter Ulferts
Sächsischer Serpentin

Sammlung Jahn

127 Seiten mit 63 Farbabbildungen
Format 17 x 24 cm
Hardcover mit Schutzumschlag

€ 14,90
ISBN 3 931768 41 4

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Der vor allem bei Zöblitz im Erzgebirge seit der frühen Neuzeit gebrochene und verarbeitete Serpentin ist ein meist grüntoniger Stein mit Granateinschlüssen. Diese verleihen dem polierten Material seine fleckige Erscheinung und
führte zu der Bezeichnung "Schlangenstein ".Lange war man davon überzeugt, das Serpentin
das Vorhandensein von Gift anzeige. Die Kurfürsten von Sachsen
intensivierten Ende des 16.Jhdts.den Serpentinabbau. Schon damals gelangten oft in Goldschmiedearbeiten gefasste Serpentinobjekte in die Kunstkammern Europas. Um 1700 ist eine " Verbürgerlichung " des Materials zu beobachten. Im 19. Jahrh.paßte sich das Handwerk den Anforderungen des industriellen Zeitalters an. Die in den letzten vierzig Jahren entstandene Sammlung Jahn dokumentiert alle Aspekte der Geschichte der Serpentinkunst.

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